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aus: ABB (Acher- und Bühler Bote) vom 4.7.11 |
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Feststimmung nach schlaflosen Nächten |
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Achern-Oberachern (mg). Mit etwa 50 Gästen wurde gestern nach dem Sonntagsgottesdienst in Oberachern die Fertigstellung des Kinderhortes unter dem Dach des alten Schulgebäudes an der Antoniusschule gefeiert. Pfarrer Joachim Giesler weihte die Räume und stellte die Kinder in den Mittelpunkt. Diese lernten beim Tag der offenen Tür auch gleich die Betreuerinnen kennen, die ab 1. September für sie da sein werden. |
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"Vor etwa 20 Monaten haben wir uns auf die Fahnen geschrieben, lasst die Kinder im Dorf. Jetzt, gefühlte 200 schlaflose Nächte und 2000 eMails später, können wir den Steppkes ihre neuen Räume zeigen", sagte Silvia Eisleitner vom Förderverein der Antoniusschule Oberachern bei der Begrüßung. Eltern und Kinder, Vertreter der Gemeinde, des Fördervereins, der Schule, der Kita St. Stefan und der Stadt waren gekommen und applaudierten den Jungen und Mädchen, die erstmals T-Shirts mit der Aufschrift 'Die Steppkes' tragen durften und den Zugang zum Gebäude mit einem beherzten Scherenschnitt freigaben. |
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Am Eingang weist ein Schild auf den neuen Hort hin. "Wir haben ganz viel Unterstützung bekommen, es waren viele daran beteiligt", erinnerte Silvia Eisleitner daran, dass die federführenden berufstätigen Mütter alleine es nicht geschafft hätten, die Betreuung neu zu regeln, die in der Kita nicht länger möglich war. "Wir freuen uns, dass die Kinder hierbleiben können", so die Sprecherin. |
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Ihr Dank galt auch der Stadt Achern, die den Organisatorinnen ihr Vertrauen geschenkt habe. ,,Wir sind als Stadt sehrstolz darauf, was hier passiert ist“, sagte Bürgermeister Dietmar Stiefel. Es sei nur durch die Zusammenarbeit aller möglich gewesen. |
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Er schloss sich den Worten Winston Churchills an, der gesagt habe, dass eine Gemeinde ihr Geld nichtbesser anlegen kann als in Kinder. "Ganz Oberachern darf stolz sein", so Stiefel. Einen Schülerhort gebe es nur in Achern, sonst nirgendwo in der Stadt. Er wünschte der Einrichtung, "dass ihr die Kinder nie ausgehen. |
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"Kinder waren für Jesus Christus etwas Besonderes. Er holte sie in die Mitte, als sie gesellschaftlich noch gar keinen Stellenwert hatten, erinnerte Pfarrer Giesler an Worte der Bibel. Das sei heute glücklicherweise besser. Für die neuen Räume bat er um den Segen Gottes und ließ die Steppkes beim Versprengen des Weihwassers mithelfen. |
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Giesler merkte an, dass für die Kita St. Stefan, wo die Hortgruppe nun wegfalle, Lösungen gefunden wurden und alle Räume weiterhin voll belegt den können. Der Aufbau des neuen Hortes sei "ein schönes Zeichen dafür, dass ehrenamtliches Engagement sich lohnt." |
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Während die Erwachsenen die Einweihung mit Sekt begossen und gemeinsam in der Sonne vor dem Haus eine Stärkung zu sich nahmen, spielten die Hortkinder zum ersten Mal mit ihren Betreuerinnen. Sylvia Steigerwald, die ab September täglich hier arbeiten wird, Hortleiterin Christa Veit, Patricia Schupp, Waltraud Rest und Brunhilde Rösch. |
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